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đŸ”„ Kaum aufzuhalten! Vinicius Jr. unter Ancelotti wie ausgetauscht

Foto: Aitor Alcalde/Getty Images

Seit Beginn der Saison 21/22 scheint Real sein neues Traumduo in Benzema und Vinicius gefunden zu haben. Letztes Jahr hatte man noch ĂŒber einen möglichen Wechsel des Brasilianers nachgedacht. Heute ist das Schnee von gestern und das aus gutem Grund: kein anderer linker FlĂŒgelspieler weist 21/22 mehr Torbeteiligungen pro Spiel auf als der 21-jĂ€hrige. 

Es gibt wohl kaum ein besseres Spiel als das gestrige gegen Granada, um die Leistung von Vinicius zusammenzufassen. Mit einer Dribblingquote von 71% fegte der StĂŒrmer ĂŒber das ganze Granada Team hinweg. Schließlich war es nur das Frustrationsfoul von Monchu, welches den Youngster zu Boden bringen konnte. Trotz der Auswechselung in der 71. Minute machte Vinicius dann doch noch seine 17. Torbeteiligung im 17. Spiel. Eine Statistik, welche letzte Saison noch undenkbar gewesen wĂ€re.

Holpriger Start bei den Blancos

Im Sommer 2018 kam Vinicius zu Real in der Hoffnung man hĂ€tte den ,,nĂ€chsten Neymar‘‘ verpflichtet. In den darauf folgenden Saisons schien sich jedoch der Transfer immer mehr als ,,flop‘‘ anzudeuten. Nicht allzu selten hatte der FlĂŒgelspieler durch einen missglĂŒckten Trick dem Gegner den Ball wiedergeben oder auf das freie Tor verschossen. Schließlich war es kein geringerer als Sturmkollege Benzema der sich hinterrĂŒcks im Spielertunnel ĂŒber ihn beschwert hatte.

Vinicius wie ausgetauscht

Nach der Verpflichtung von Trainer Ancelotti stieg die Neugier welche Rolle der nun 21–jĂ€hrige in seinen PlĂ€nen annehmen wĂŒrde. Die Antwort: Startelf. Seit Ancelotti scheint jeglicher Groll zwischen Benzema und Vinicius wie verschwunden. Im Gegenteil sogar: Die Sturmpartner bereiten sich gegenseitig einen Treffer nach dem anderen vor. Vinicius scheint wie ausgetauscht. Nicht einmal erfahrene Verteidiger wie Gerard PiquĂ© sind aktuell in der Lage den Brasilianer auszubremsen. Doch bei keiner anderen Sache sticht der Youngster aktuell so raus wie bei seiner plötzlichen AbschlussstĂ€rke. Inzwischen ist sich der StĂŒrmer nichtmal zu schade, den ein oder anderen Lupfer ins Tor zu machen. Mittlerweile ist er sogar der einzige Spieler aus dem 2000der Jahrgang, der mindestens 10 Tore ĂŒber alle Wettbewerbe hinweg geschossen hat.

Dass sich die Geduld der Königlichen ausgezahlt hat, scheint zumindest zurzeit außer Frage zu stehen. Mit Blick auf die restliche Saison bleibt zu hoffen, dass der Brasilianer sein Niveau halten kann, denn eins steht fest: mit dem aktuellen Traumduo aus Benzema und Vinicius scheint jeder Titel in Frage zu kommen.